Hackschnitzel aus Deutschland

Es gibt einige Sorten an Hackschnitzeln, die sich hinsichtlich der Feuchte , der Stückigkeit und der Herkunft unterscheiden.

  • Sägewerksrestholz - nicht nutzbare Stammteile werden im Sägewerk beim Sägen direkt zerkleinert und liefern Stückgrößen von 10 - 50 mm. Hackschnitzel aus Nadelholz werden mit der sogenannten Spanertechnik im Sägewerk als Abfall hergestellt. Der Spananteil ist dabei 40% vom eingesetzten Rundholz. Die Hackschnitzel können sowohl in Rinde als auch rindenfrei anfallen. Der Wassergehalt bewegt sich je nach Behandlung des Ausgangsmaterials zwischen 60% sägefrisch bis 8% bei technisch getrocknetem Holz.
  • Waldholzhackschnitzel - werden aus schlechten Qualitäten von Rundhölzern entweder direkt im Wald oder auf einem zentralen Hackplatz hergestellt. Die Hackschnitzel werden entweder durch eine Vorlagerung in stückiger Form vorgetrocknet und dann gehackt oder direkt bei der Holzernte gehackt und danach in Hallen getrocknet.
  • Landschaftspflegeholz - diese Kategorie umfasst eine große Bandbreite an Sortimenten, die gehackt werden. Landschaftspflegehölzer haben einen hohen Wassergehalt von > 60%, einen hohen Rindenanteil und müßen biologisch getrocknet werden.
  • Altholzhackschnitzel - Altholz wird in die Kategorien A1 unbehandelt, A2 unbelastet, A3/A4 belastet unterschieden. Für kleinere Anlagen ist nur das Sortiment A1 erlaubt. Altholz hat den Vorteil des geringen Wassergehaltes.

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Klaus Kottwitz · Wiesenrainstr. 6 · 65207 Wiesbaden · info[at]holzhandel-holz.de